BEFRAGUNG ZU GEPLANTEN BAUVORHABEN
Die Gemeinde Werbach bewirbt sich in diesem Jahr um die Anerkennung als MOGENA-Modellgemeinde für Nachhaltige Strukturentwicklung. In der Bewerbung sind private Bauvorhaben darzustellen und hier sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen!
Planen Sie ...
Dann beteiligen Sie sich bis 13. April an der Befragung!
- über den QR-Code
- über www.werbach.de oder
- über https://arcg.is/1O9DmD1
Bei Fragen informieren Sie gerne Herr Schramm von der Gemeinde Werbach (Tel.: 09341/9208-20) und Frau Öchslen von der Klärle GmbH (Tel.: 07934/992880).
Wie werden wir in Zukunft klimafreundlich und bezahlbar heizen? Diese Frage wird in der Kommunalen Wärmeplanung analysiert, die die Gemeinden Tauberbischofsheim, Külsheim und Werbach im Konvoi Taubertal zusammen erstellen. Alle Kommunen Deutschlands müssen gemäß Wärmeplanungsgesetz des Bundes eine kommunale Wärmeplanung durchführen. Das Land Baden-Württemberg fördert das Projekt mit 80 Prozent.
Werbach: 17. März um 17.30 Uhr im UG der Tauberhalle Werbach
Das beauftragte Planungsbüro stellt den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung für die jeweilige Kommune vor. Im Anschluss können Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen und mit der Gemeinde ins Gespräch kommen.
Die Planung läuft in mehreren Schritten:
1. Bestandsaufnahme:
Zunächst wurde untersucht, wie heute geheizt wird. Erfasst wurden unter anderem der Wärmebedarf, die eingesetzten Energieträger und die Gebäudestruktur. Alle Daten wurden in einem digitalen Modell zusammengeführt. So lässt sich auf einen Blick erkennen, wo wie viel Energie benötigt wird.
2. Potenzialanalyse:
Im nächsten Schritt wurde geprüft, wo Energie eingespart werden kann und welche erneuerbaren Quellen genutzt werden könnten – zum Beispiel Umweltwärme, Solarenergie oder Abwärme aus Betrieben.
Das Ergebnis: Durch energetische Sanierungen lässt sich viel Energie sparen. Gleichzeitig könnten erneuerbare Energien rechnerisch den gesamten Wärmebedarf decken.
3. Blick in die Zukunft:
Darauf aufbauend wurden zwei mögliche Zukunftsszenarien entwickelt.
In dichter bebauten Gebieten könnten moderne Wärmenetze sinnvoll sein. In anderen Bereichen werden voraussichtlich eher individuelle Lösungen wie Wärmepumpen oder Pelletheizungen eine Rolle spielen.
4. Konkrete Schritte:
Zum Abschluss wird eine Umsetzungsstrategie erarbeitet. Sie enthält konkrete Maßnahmen und dient der Gemeinde als Leitfaden für weitere Planungen und Investitionen.
Die Wärmeplanung legt also noch nichts verbindlich fest, sondern zeigt Wege und Möglichkeiten auf.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und mitzureden.