21.04.2026

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

die PROSOZ Herten GmbH hat sich kurzfristig dazu entschieden, die Village App vorübergehend vom Netz zu nehmen.

 

Wir reagieren hiermit proaktiv auf mögliche Sicherheitslücken, die uns vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) benannt wurden. Ein Datenabfluss ist uns nach derzeitigem Stand nicht bekannt. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an entsprechenden Lösungen. Hierzu sind wir im engen Austausch mit dem Landesamt für Datenschutz und Informationsfreiheit (LDI NRW) und dem BSI.

 

Der Datenschutz und die damit verbundene Sicherheit liegt uns im besonderen Maße am Herzen, daher gehen wir diesen Schritt verantwortungsvoll und transparent. Wir halten Sie kontinuierlich über die nächsten Schritte informiert und sind zuversichtlich, kurzfristig eine Lösung bereitzustellen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

Ihr Ansprechpartner Herr Aitzetmüller steht Ihnen wie gewohnt zur Verfügung. 

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Prosoz Village App

Dorferneuerung Altertheim - Schlussfeststellung

Gegen diesen Beschluss kann innerhalb eines Monats nach dem ersten Tag der öffentlichen Bekanntmachung Widerspruch beim


Amt für Ländliche Entwicklung Unterfranken
Zeller Straße 40, 97082 Würzburg
(Postanschrift: Postfach 55 40, 97005 Würzburg)

MOGENA - Dialogkarte zur digitalen Bürgerbeteiligung

Dialogkarte zur digitalen Bürgerbeteiligung – Mach mit!  

 

Die Gemeinde Werbach bewirbt sich in diesem Jahr um die Anerkennung als Modellgemeinde Nachhaltige Strukturentwicklung (MOGENA). Bei erfolgreicher Bewerbung genießen private Bauvorhaben für 5 Jahre einen Fördervorrang, gemeinwohlorientierte Projekte erhalten 10% mehr Förderung im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). 

Im März fanden in allen Ortsteilen Auftaktveranstaltungen mit Bürgerbeteiligung statt. Fast 100 Interessierte nahmen daran teil. Und es gibt die Möglichkeit zur weiteren Beteiligung. Unter unten genannten Links oder dem QR-Code können Sie, die Bürgerinnen und Bürger, digital in die Karten eintragen, was sie gut finden in ihren Ortsteilen und was verbessert werden kann. Ebenso können Ideen zur weiteren Entwicklung notiert werden. Es können Anregungen zu allen Themenbereichen eingetragen werden. Die Ergebnisse werden vom Büro Klärle ausgewertet und fließen in die MOGENA-Bewerbung ein.

 

Die Online-Anwendung ist freigeschalten bis zum 18. Mai 2026!

Und so können Sie sich beteiligen:

 

 

Wir freuen uns über Ihre Beiträge und danken Ihren für Ihre Unterstützung!

Bei Fragen informieren Sie gerne Herr Schramm von der Gemeinde Werbach (Tel.: 09341/9208-20) und Frau Öchslen von der Klärle GmbH (Tel.: 07934/992880).

Fragebogen privaten Baumaßnahmen

2026_02_17_Werbach_ELR_Fragebogen.pdf (325,0 KiB)

Präsentationen von der Informationsveranstaltung

Wie heizen wir morgen? Einladung zur Infoveranstaltung zur Wärmeplanung

Wie werden wir in Zukunft klimafreundlich und bezahlbar heizen? Diese Frage wird in der Kommunalen Wärmeplanung analysiert, die die Gemeinden Tauberbischofsheim, Külsheim und Werbach im Konvoi Taubertal zusammen erstellen. Alle Kommunen Deutschlands müssen gemäß Wärmeplanungsgesetz des Bundes eine kommunale Wärmeplanung durchführen. Das Land Baden-Württemberg fördert das Projekt mit 80 Prozent.

Werbach: 17. März um 17.30 Uhr im UG der Tauberhalle Werbach

 

Das beauftragte Planungsbüro stellt den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung für die jeweilige Kommune vor. Im Anschluss können Bürgerinnen und Bürger Fragen stellen und mit der Gemeinde ins Gespräch kommen.

Wie läuft die kommunale Wärmeplanung ab?

Die Planung läuft in mehreren Schritten:

1. Bestandsaufnahme:
Zunächst wurde untersucht, wie heute geheizt wird. Erfasst wurden unter anderem der Wärmebedarf, die eingesetzten Energieträger und die Gebäudestruktur. Alle Daten wurden in einem digitalen Modell zusammengeführt. So lässt sich auf einen Blick erkennen, wo wie viel Energie benötigt wird.

2. Potenzialanalyse:
Im nächsten Schritt wurde geprüft, wo Energie eingespart werden kann und welche erneuerbaren Quellen genutzt werden könnten – zum Beispiel Umweltwärme, Solarenergie oder Abwärme aus Betrieben.
Das Ergebnis: Durch energetische Sanierungen lässt sich viel Energie sparen. Gleichzeitig könnten erneuerbare Energien rechnerisch den gesamten Wärmebedarf decken.

3. Blick in die Zukunft:
Darauf aufbauend wurden zwei mögliche Zukunftsszenarien entwickelt.
In dichter bebauten Gebieten könnten moderne Wärmenetze sinnvoll sein. In anderen Bereichen werden voraussichtlich eher individuelle Lösungen wie Wärmepumpen oder Pelletheizungen eine Rolle spielen.

4. Konkrete Schritte:
Zum Abschluss wird eine Umsetzungsstrategie erarbeitet. Sie enthält konkrete Maßnahmen und dient der Gemeinde als Leitfaden für weitere Planungen und Investitionen.

Die Wärmeplanung legt also noch nichts verbindlich fest, sondern zeigt Wege und Möglichkeiten auf.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu informieren und mitzureden.

 

Vorgabe und Zielsetzung der interkommunalen Wärmeplanung

Tauberbischofsheim, Külsheim und Werbach erstellen gemeinsam eine interkommunale Wärmeplanung. Die Grundlage hierfür bilden das Wärmeplanungsgesetz (WPG) und das Klimagesetz Baden-Württemberg (KlimaG BW), welche die Wärmeplanung und Zielsetzung für Kommunen verbindlich vorsieht.

Nach dem Wärmeplanungsgesetz müssen

  • größere Städte ihre Wärmeplanung bis spätestens 2026,
  • kleinere und mittlere Kommunen bis spätestens 2028 abschließen – darunter fällt auch Werbach.

Ziel ist eine Strategie zur Verwirklichung einer dekarbonisierten und damit sicheren, bezahlbaren und sauberen Gebäudewärmeversorgung für die Gemeinde Werbach bis zum Jahr 2040.

Warum ist der Gebäudesektor so wichtig für die Klimaziele?

Der Gebäudesektor ist einer der größten Energieverbraucher und CO₂-Emittenten. Ein erheblicher Teil der Treibhausgasemissionen entsteht durch das Heizen von Wohn- und Nichtwohngebäuden mit fossilen Energieträgern wie Öl und Gas.

Ohne eine grundlegende Umstellung der Wärmeversorgung lassen sich die Klimaziele von Bund und Land Baden-Württemberg nicht erreichen. Gleichzeitig sind Heizungsanlagen langfristige Investitionen mit technischen Lebensdauern bis zu 30 Jahren. Investitionsentscheidungen, die heute getroffen werden, wirken sich daher im Gebäudebestand über Jahrzehnte aus.

Die kommunale Wärmeplanung setzt genau hier an: Sie schafft frühzeitig eine strukturierte Entscheidungsgrundlage für den langfristigen und effizienten Umbau der Wärmeversorgung.

Leitfragen der kommunalen Wärmeplanung

Die Wärmeplanung beantwortet insbesondere folgende Leitfragen:

  • Wo sind zentrale Lösungen wie Wärmenetze sinnvoll?
  • Wo eignen sich dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen?
  • Welche erneuerbaren Wärmequellen stehen regional zur Verfügung?
  • Wie kann der zukünftige Wärmebedarf möglichst effizient gedeckt werden?

Strategische „Flughöhe“ der Wärmeplanung

Die kommunale Wärmeplanung arbeitet bewusst auf einer strategischen Flughöhe. Sie schafft damit die Rahmenbedingungen und Orientierung, trifft jedoch keine Einzelfallentscheidungen auf Gebäudeebene.

Das bedeutet:

  • keine Verpflichtung für einzelne Eigentümerinnen und Eigentümer,
  • keine Festlegung konkreter Heizsysteme für einzelne Gebäude,
  • keine kurzfristigen Umsetzungsauflagen.

Vielmehr dient sie als langfristige Planungsgrundlage für Kommunen, Energieversorger, Eigentümer und weitere Akteure.

Wie läuft eine (inter-)kommunale Wärmeplanung ab?

Die Wärmeplanung erfolgt in einem Prozess in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten:

Zunächst wird im Rahmen einer Bestandsanalyse untersucht, wie die Wärmeversorgung heute aussieht. Dazu zählen unter anderem der Wärmebedarf, die vorhandenen Heizsysteme, die Gebäudestrukturen sowie die bestehende Energieinfrastruktur.

Darauf folgt eine Potenzialanalyse, in der geprüft wird, welche Möglichkeiten für eine klimafreundliche Wärmeversorgung grundsätzlich vorhanden sind. Betrachtet werden dabei unter anderem erneuerbare Energien, Umwelt- und Abwärmepotenziale sowie die energetische Nutzung von Reststoffen.

Im nächsten Schritt werden Zielszenarien entwickelt. Diese zeigen mögliche Entwicklungspfade für die Wärmeversorgung von heute bis 2040 auf und berücksichtigen technologische wie sozioökonomische Entwicklungen.

Auf Basis eines mit der Stadt Külsheim abgestimmten Zielszenarios werden abschließend Handlungsstrategien und konkrete Maßnahmen erarbeitet. Diese richten sich an die Kommunen und dienen als Grundlage für weitere Planungen, Investitionen und darauf aufbauende Untersuchungen. Eine beispielhafte Maßnahme könnte die nähere Untersuchung von Wärmenetzeignungsgebieten durch BEW-Machbarkeitsstudien sein. Diese werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert.

Nutzen der Wärmeplanung für Bürger

Auch wenn die Wärmeplanung keine direkten Pflichten begründet, bietet sie einen wichtigen Mehrwert. Sie sorgt für Transparenz, ermöglicht die langfristige Planung und hilft dabei, Investitionen und Maßnahmen in der Stadtentwicklung mit dem Ziel einer sicheren, bezahlbaren und sauberen Wärmeversorgung bestmöglich auszuwählen.

Die kommunale Wärmeplanung liefert eine strategische, übergeordnete Betrachtung der Wärmeversorgung auf der Ebene von Stadtgebieten. Sie zeigt auf, welche Formen der Wärmeversorgung in bestimmten Bereichen grundsätzlich effizient und zukunftsfähig sein können.

Die Wärmeplanung trifft jedoch keine gebäudescharfen Festlegungen. Das bedeutet:
Es wird nicht festgelegt, welches konkrete Heizsystem in einem einzelnen Gebäude eingebaut werden muss oder darf. Auch individuelle Sanierungsentscheidungen, konkrete Zeitpunkte für einen Heizungstausch oder technische Detailplanungen sind nicht Bestandteil der Wärmeplanung.

Die Ergebnisse dienen vielmehr als Orientierungshilfe und Grundlage für weiterführende Planungen und individuelle Entscheidungen, ersetzen jedoch keine persönliche Energieberatung. Bestehende Heizungsanlagen können weiterhin betrieben werden. Die Wärmeplanung schafft vielmehr eine langfristige Entscheidungsgrundlage für die kommenden Jahre bis 2040.

Datenschutz und Umgang mit Daten

Der Schutz personenbezogener Daten hat für die Gemeinde Werbach auch bei der interkommunalen Wärmeplanung höchsten Stellenwert. Die Verarbeitung der Daten erfolgt selbstverständlich unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben. Insbesondere gilt hierbei:

Die Veröffentlichung der Ergebnisse erfolgt ausschließlich auf aggregierter Ebene - das heißt es werden mehrere Gebäude zu Gebäudeblöcken zusammengefasst und gemittelt ausgegeben, wo immer es sich um datenschutzrelevante Informationen (z. B. Wärmeverbräuche) handelt.

Datenschutzrelevante Informationen werden, wo notwendig, verschleiert ausgegeben. Das heißt, es werden keine objektescharfen Werte, sondern Intervalle angegeben.

Es werden somit keine personenbezogenen Daten einzelner Haushalte oder Eigentümer veröffentlicht oder an Dritte weitergegeben. Auch die Verarbeitung der Daten erfolgt unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Vorgaben.

Ausblick und nächste Schritte

Im Januar - Februar 2026 werden die Zielszenarien und Eignungsgebietseinteilungen für Werbach vorgenommen.

Im Zuge der Öffentlichkeitsarbeit wird im März 2026 in Werbach eine Bürgerinformationsveranstaltung durchgeführt. Hierbei werden die Zwischenergebnisse vorgestellt und Fragen der Bürger beantwortet. Im Nachgang haben die Bürger auch die Möglichkeit schriftliche Stellungnahmen zur Planung einzureichen.

Nach Abschluss der interkommunalen Wärmeplanung werden die Ergebnisse öffentlich zugänglich gemacht.

Die kommunale Wärmeplanung ist ein wichtiger Baustein, um die Wärmeversorgung in unserer Stadt bezahlbar, sicher und sauber weiterzuentwickeln. Wir informieren Sie an dieser Stelle weiterhin transparent und klar über den weiteren Transformationsprozess hin zur Klimaneutralität.

Meldepflicht für Bienenvölker ab 2026 bei der Tierseuchenkasse BW

Ab dem Jahr 2026 sind alle Tierhalterinnen und Tierhalter, die in Baden-Württemberg Bienenvölker halten, zur Meldung verpflichtet, unabhängig von einer Mitgliedschaft in einem Imkerverein.   

 

Die Beitragssatzung wurde zum 01.01.2026 geändert und kann in der jeweils geltenden Fassung unter www.tsk-bw.de/ueber-uns/rechtsgrundlagen/satzungen/ 

abgerufen werden.

Der Meldestichtag für Bienenvölker weicht von dem Stichtag anderer Tierarten ab und ist der

01. Mai eines jeden Jahres, erstmalig: 01.05.2026.

 

Zum Meldestichtag ist der tatsächlich gehaltene Bestand an Bienenvölkern anzugeben.

Unvollständige oder zu niedrige Angaben können im Schadensfall zu Leistungskürzungen oder zur Versagung von Leistungen führen.

 

Die Meldeunterlagen werden rechtzeitig vor dem Meldestichtag an alle bei den Veterinärämtern registrierten Bienenhalterinnen und Bienenhalter versandt

 

Tierhalterinnen und Tierhalter, die Bienenvölker halten und bis zum 01.05.2026 keinen Meldebogen erhalten haben, können diesen bei der Tierseuchenkasse BW anfordern.

 

Die Meldepflicht begründet sich aus § 31 des Gesetzes zur Ausführung des Tiergesundheitsgesetzes in Verbindung mit der Beitragssatzung der Tierseuchenkasse BW. Ein Verstoß gegen die Meldepflicht kann mit einem Ordnungswidrigkeitenverfahren geahndet werden.

 

Weitere Informationen zur Melde- und Beitragspflicht sowie zu Leistungen der Tierseuchenkasse BW finden Sie auf unserer Homepage unter www.tsk-bw.de.

Telefon: 0711 / 9673-666; E-Mail: beitrag@tsk-bw.de; Internet: www.tsk-bw.de

Auf die Räder, fertig, los: Werbach steigt auf!

Beim STADTRADELN gemeinsam Kilometer sammeln und das Klima schützen:

Vom 01.bis 21.05.2026 ist Werbach erstmals bei der bundesweiten Aktion STADTRADELN dabei. 21 Tage lang heißt es dann: Rad statt Auto – wann immer es möglich ist. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Einkaufen, in der Freizeit oder beim Familienausflug: Jeder mit dem Fahrrad zurückgelegte Kilometer zählt für unsere Gemeinde.

Mit der Teilnahme am STADTRADELN möchten wir gemeinsam ein Zeichen für Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und mehr Bewegung im Alltag setzen. Gleichzeitig bietet die Aktion eine schöne Gelegenheit, etwas für die eigene Gesundheit zu tun und unsere herrliche Heimat im Lieblichen Taubertal im Frühling neu zu entdecken. Gerade unsere wunderschöne Gegend lädt dazu ein, Alltagswege und Freizeitfahrten mit dem Rad zu verbinden.
Werbach ist in diesem Jahr zum ersten Mal dabei – und deshalb hoffen wir auf eine besonders starke Beteiligung. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele Bürgerinnen und Bürger mitmachen und wir gemeinsam möglichst viele Kilometer sammeln. Ob Vielfahrer oder Gelegenheitsradlerin, ob jung oder alt: Alle sind herzlich eingeladen, für Werbach in die Pedale zu treten.
Mitmachen können alle, die in Werbach wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen.

Die Anmeldung erfolgt online über die STADTRADELN-Seite unserer Gemeinde. Dort kann man einem Team beitreten oder selbst ein Team gründen. Machen Sie mit und helfen Sie dabei, Werbachs ersten STADTRADELN-Auftritt zu einem
tollen Erfolg zu machen. Die Anmeldung ist ab sofort unter www.stadtradeln.de/werbach möglich.

Seien Sie dabei, radeln Sie mit und sammeln Sie gemeinsam mit uns viele Kilometer für Werbach, für das Klima und für die eigene Gesundheit!